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Dikussion in der Kulturszene |
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Aktuell wird in der Osnabrücker Kulturszene viel und kontrovers diskutiert. Eine Eindruck über den altuellen Stand der Diskussion ergiebt sich durch den E-Mail Verkerhr der Kulturschaffenden. Hier ist nun exemplarisch eine interessante E-Mail abgedruckt, an dem die Standpunkte sehr deutlich werden.
Hallo, Ich finde die Diskussion weder dilettantisch, noch werden unnötige Gräben aufgerissen. Ich finde die Aussagen von Herrn Pistorius dilettantisch und irgendwelche hochtrabenden kulturpolitischen Diskussionen helfen nicht gegen die nackte Wut im Bauch. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, da ist Wut ein ehrliches Gefühl - das lasse ich mir nicht nehmen. Wir brauchen Eure SOLIDARITÄT! Ich weiß nicht, ob Herr Stüdemann zum kulturpolitischen Chaos unser Verantwortlichen in der Stand irgendwelche schlauen Aussagen machen kann, habe aber diesbezüglich große Zweifel. So, das musste ich loswerden. Liebe Grüße -- Volker Hunsche Vorstand ERSTES UNORDENTLICHES ZIMMERTHEATER Lohstraße 45a 49074 Osnabrück Tel.: 0541 2599595 PRIVAT: Wersener Landstraße 39a 49076 Osnabrück Tel.: 0541 123074 Mobil: 0163 7196014 www.zimmertheater-online.de
Am 05.02.2010 12:03, schrieb klaus.thorwesten:
Lieber Holger, liebe Mitglieder, Danke für den Beitrag, ich sehe das ebenso. Zur Information: Wir planenals VKO und Remarque-Gesellschaft eine dementsprechende kulturpolititsche Diskussion - wahrsch. im April- u.a. mit dem Vorsitzenden des Kulturausschusses des deutschen Städtetags Jörg Stüdemann. Lioba ist am Thema dran. Wenn die Sache terminlich konkret wird melde ich mich. Viele Grüße Klaus Klaus Thorwesten VKO-Vorstand c/o Geschäftsführer Lagerhalle Osnabrück e.V. Kultur& Kommunikation Rolandsmauer 26 49074 Osnabrück Tel. 0541-33874-15 Fax.0541-33874-50 mail:
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www.lagerhalle-osnabrueck.de Vereinsreg.Nr. 1729 Amtsgericht Osnabrück
Betreff: Re: Neue OZ Beitrag Pistorius und Ryzski Hallo an alle, der Graben wird immer tiefer gegraben, das gefällt mir nicht. Elisabeth hat Recht, wenn sie sagt, die Debatte wird dilletantisch geführt. Ich möchte gerne konstruktiv an die Sache herangehen. Dazu zwei Vorschläge: 1. Eine Veranstaltungsreihe zur Kulturpolitik aufsetzen. In der Stadt herrscht ein Theoriedefizit. Wir sollten uns allgemein darüber unterhalten, welche Aufgaben Kultur im 21. Jahrhundert hat. 2. Die Kommune ist Mittelpunkt / Tatort gesellschaftlichen Lebens. Sie gerät aber finanziell immer mehr in Bedrängnis. Der Städtetag hat grad wieder einen alarmierenden Appell gestartet. http://www.staedtetag.de/10/presseecke/pressedienst/artikel/2010/02/02/00674 /index.html Anstatt uns um die Reste im Topf zu streiten, müssen wir gemeinsam mit dem OB und anderen Städten darum kämpfen, die Kommune zu stärken. Die EU und die Stadt bleiben am Ende wichtig, Bund und Länder brauchen wir immer weniger. Dort müssen die Ausgaben reduziert werden, die Kommunen brauchen Mittel und Befugnisse. Und die Entgegnung zum Kinderarmuts-Vergleich lautet: Es ist ein politisches Armutszeugnis, Kinderarmut als Totschlagargument für Kulturkürzungen zu mißbrauchen. Wen trifft es denn, wenn die Stadtteilbibliotheken schließen? Genau jene Kinder. Viele Grüsse Holger Schwetter
Am 02.02.2010 um 17:29 schrieb klaus.thorwesten:
Liebe Mitglieder, ich denke, dass Ihr den heutigen Artikel mit OB Pistorius und Frau Rzyski
zur Kultur mit ebenfalls großer Verärgerung gelesen habt wie ich.
siehe: www.artenvielfalt-statt-monokultur.de Hier gibt es auch das OS-Radio-Interview mit Lioba und mir. Lioba und ich haben dazu ein Pressegespräch mit der NOZ /Ralf Döring
vereinbart, welches in der aktuellen Reihe zur Kultur erscheinen wird (Gespräch am 11.2.10). Zusätzlich werden wir keine aktuelle Pressemeldung in der NOZ platzieren können.
Es bleibt Euch natürlich unbenommen mit Leserbriefen auf die Aussagen (und
die damit deutlich gewordene " Wertschätzung" der Kulturarbeit) der Stadtspitze einzugehen.
Das heute geführte Gespräch mit der Bürgerstiftung (Kulturfonds für freie
Kulturarbeit/Träger) mit Dr. Lang war sehr positiv, wir werden dazu noch später -wenn es Ergebnisse gibt- informieren.
Viele Grüße Klaus Thorwesten VKO-Vorstand c/o Geschäftsführer Lagerhalle Osnabrück e.V. Kultur& Kommunikation Rolandsmauer 26 49074 Osnabrück Tel. 0541-33874-15 Fax.0541-33874-50 mail:
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 21:23 Uhr |