
| Leserbrief zur Leserbriefkampagne Theater/Hagedorn v. 20.01.10 |
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Der Vorsitzendes des VKO zur Kontroverse Herrn Hagedorn Die Unterstellung von Kulturfeindlichkeit gegenüber Herrn Hagedorn und den Grünen ist völlig absurd. Im Gegenteil, gerade die Ratsfraktion der Grünen ist sich seit Jahren der wachsenden Bedeutung eines vielfältigen Kulturangebots für die Stadtentwicklung bewusst und engagiert sich entsprechend. Dazu gehört auch, ohne wenn und aber, das Theater unserer Stadt. Wenn es also um „unsere Kultur“ in Osnabrück geht kann es nicht sein, dass die Forderung nach einer Gleichbehandlung bei geplanten Einsparleistungen im Kulturbereich, und nichts anderes fordert Herr Hagedorn, derartig verteufelt wird. Ist es denn Majestätsbeleidigung wenn ein Politiker angesichts existentieller Bedrohungen von kleinen Kultureinrichtungen (z.B. dem Figurentheater), die Frage nach minimalen Solidaritätsleistungen des Theaters stellt ? Ziel muss es sein, im Sinne einer Pyramide, ein Kulturangebot mit Breite und Spitze lebensfähig zu erhalten. An der Erreichung dieses Ziels dürfen sich alle beteiligen, ohne derart empört jegliche Diskussion von sich zu weisen. Es geht zudem auch anders. Die von den Grünen und der SPD ins Spiel gebrachte Kulturförderabgabe auf Übernachtungen ist ein kreativer Vorschlag einer zusätzlichen alternativen Kulturfinanzierung, den die freien Kulturträger in Osnabrück uneingeschränkt unterstützen und die natürlich auch dem Theater zugute kommen könnte. Klaus Thorwesten Vorsitzender Verein freier Kulturträger in Osnabrück (VKO)
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 20:15 Uhr |
