Keine Kürzungen im Kulturbereich
Eine Initative der Kulturschaffenden in Osnabrück
Freie Kulturträger begrüßen Vorschläge für eine Kulturförderabgabe auf Übernachtungen Drucken


Pressemitteilung des Vereins freier Kulturträger in Osnabrück


Die von den Osnabrücker Ratsfraktionen von SPD und Grünen geforderte Kulturförderabgabe auf Übernachtungen ist eine kreative Möglichkeit Mittel für die Kulturfinanzierung zu erhalten und die Existenz von Kultureinrichtungen zu sichern.


Statt die Hotelbranche steuerlich um 12 % zu entlasten, könne 5% dieser Mittel davon, im Rahmen einer kommunalen Abgabe, zur Sicherung der Kulturlandschaft eingesetzt werden.

Die Stadt Köln hat bereits eine solche Maßnahme in Gang gebracht.


Der Bund könne keine Steuergeschenke verteilen und die Kommunen immer weiter in den Ruin treiben. Durch die im sogenannten „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ gewährte Steuerermäßigung für Hotelbetriebe werden sogar die Etats der Osnabrücker Kultureinrichtungen, durch höhere Übernachtungskosten für Künstler, um 12% belastet.


Allein das Kulturzentrum Lagerhalle rechnet jährlich mit Umsatzsteuermehrkosten für Übernachtungen in Höhe von 1.500,- bis 2000,-€


Die kommunale Abgabe in einen „Kulturtopf“ wäre eine ausgezeichnete Reaktion der Stadt Osnabrück und würde von dem Verein der freien Kulturträger in Osnabrück (VKO) außerordentlich begrüßt. Vorsitzenden Klaus Thorwesten fordert die anderen Fraktionen des Stadtrats auf sich diesem Vorschlag anzuschließen und die Maßnahme unverzüglich umzusetzen.



Klaus Thorwesten
VKO-Vorstand



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Januar 2010 um 12:54 Uhr